Sicherung der Unternehmensnachfolge

Die Übergabe eines Unternehmens ist kein Termin, sondern ein Prozess. Wer damit anfängt, wenn der Ruhestand ansteht, hat die wichtigsten Gestaltungsmöglichkeiten bereits verloren.

Warum der Zeitpunkt alles verändert

Bei einer Übertragung zu Lebzeiten stehen Freibeträge zur Verfügung, die sich alle zehn Jahre erneuern. Wer früh beginnt, kann Vermögen in mehreren Schritten übertragen und dabei jedes Mal die Freibeträge nutzen. Wer wartet, hat nur einen Versuch.

Dazu kommt: Eine schrittweise Übergabe gibt der nachfolgenden Generation Zeit, hineinzuwachsen. Kunden, Mitarbeiter und Banken gewöhnen sich an die neue Führung, solange die alte noch greifbar ist.

Die drei häufigsten Fehler

Wenn es keinen Nachfolger in der Familie gibt

Das ist häufiger der Fall, als früher. Dann kommen andere Wege infrage: der Verkauf an Mitarbeiter, ein externer Käufer, oder eine Stiftungslösung, bei der das Unternehmen als Ganzes erhalten bleibt und die Familie über Ausschüttungen beteiligt ist.

Der bekannteste Fall dieser Art ist Fielmann: Ein wesentlicher Teil der Anteile liegt in einer Stiftung, das Unternehmen bleibt zusammen, die Nachfolge ist geregelt.

Wo wir ansetzen

Wir sortieren zuerst die Ausgangslage: Wer soll was übernehmen, was soll erhalten bleiben, welche Fristen laufen bereits. Daraus entsteht ein Fahrplan, den wir mit Steuerberater und Rechtsanwalt abstimmen.